James Bond

© James Bond Deathmatch (All 007’s Fight!)

James Bond stirbt immer wieder

Hollywood (fhd)Freie Berufe sind oft anspruchsvoll, obwohl sie beim Laien den Anschein einer Freizeitbeschäftigung erwecken. Beispielsweise muss der Schauspieler mehr können, als ein wenig Text einzustudieren und zum richtigen Zeitpunkt lachen beziehungsweise weinen und wenn es sein muss sterben.

Acht Semester studiert er durchschnittlich, bis er einen staatlich anerkannten Abschluss erhält. Anschließend heißt es, nach Angeboten zu suchen oder durch eine Agentur suchen zu lassen. Beides ist nicht leicht. Im ersten Fall fehlt es dem Neuling an Erfahrung, um seriöse Angebote von unseriösen unterscheiden zu können. Zudem stehen die Chancen auf dem Markt eher schlecht, da dem Einsteiger die Bekanntheit fehlt. Im zweiten Fall beansprucht der Vermittler eine Provision, die vom meist leidlichen Honorar abgezogen wird. Dennoch hat der Schauspieler regelmäßig seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, eventuell muss er eine Familie ernähren. Die meisten Schauspieler gehen daher einem Nebenerwerb nach.

Trotz der beruflich eher schlechten Aussichten stieg die Zahl der Schauspiel-Absolventen in den vergangenen Jahren weiter an, während die Anzahl der Rollen-Angebote stetig sank. Es gibt diverse Gründe, weshalb sich insbesondere junge Menschen für diesen Beruf entscheiden. Besonders verheißungsvoll erscheint die Vision nach einer Traumrolle, die den Mimen weltweit bekannt macht. Wer möchte nicht einmal James Bond sein? Insider verrieten, dass entgegen des aktuellen Trends diese Rolle vor jeder Folge neu ausgeschrieben wird, sicherheitshalber.

„Mein Name ist Bond – James Bond“ und ich bin tot

James Bond ist tot

© Frank Dixon alias Frank


Frank Dixon alias Frank: 007 wiki

Der Grund ist folgender: In allen Bereichen von Kunst und Kultur werden die Gelder inzwischen mit Bedacht eingesetzt. Das bedeutet einige Einsparungen, beispielsweise verzichten die Filmstudios auf den Stuntman. Wer eine waghalsige Rolle übernimmt, muss die gefährlichen Szenen selbst spielen. Man verlangt vom Schauspieler eine hohe Risikobereitschaft. Ein James Bond muss mehr können, als von einem Schuhkarton zu springen. Natürlich geht der eine oder andere Schauspieler bei einer solchen Aktion drauf. Aber mal ehrlich, es warten doch genug andere. Jedes Mal, wenn James Bond durch einen unvorhergesehenen Unfall oder durch seinen unvorhergesehenen Part ums Leben kommt, wird er durch einen Doppelgänger ausgetauscht.

Von einer Freizeitbeschäftigung möchte in der Schauspielerei doch nun wirklich niemand mehr reden.

James Bond Deathmatch (All 007’s Fight!)


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