Erdogan droht mit der Migrationswaffe

(Foto: dpa)

Erdogan droht Europa und Merkel mit Migrationswaffe

Ankara (fhd)Nach außen hin gibt sich Angela Merkel gelassen, innerlich plagen sie Zweifel. Die Flüchtlingskrise verlangt Deutschland mehr finanzielle Mittel ab, als sie errechnet hatte. Dabei hätte sie es besser wissen müssen, ihr Physik-Studium kam dem der Mathematik doch relativ nahe. Widerstand regt sich im Land, sogar von ihrem Rücktritt wird gemunkelt. Auch von außerhalb prasselt Kritik auf sie ein. Nun hat Merkel einen Plan entwickelt, der uns zu Ohren kam.

Um ihre Balance zu wahren, schloss sich Merkel einer Esoterik-Gruppe an. Der Guru riet ihr, den stärksten Konkurrenten zum Freund zu machen. Dann würde sich der Rest von allein erledigen. Also fuhr sie zu einem Treffen mit Erdogan in die Türkei. Um bei ihm Vertrauen zu erwecken, imitierte sie seine Gestik, gab die ihren Händen eigene Rautenhaltung auf und schob die Fäuste in die Hosentaschen.

Waffenlieferungen aus Deutschland

„Wir wollen mit allen Ländern in Frieden leben“, gaukelte Angela dem Recep vor. Der wollte wissen, wie das mit den Waffenlieferungen ist, die aus Deutschland regelmäßig verschickt werden. Richtige Waffen wären das ja nicht, lenkte Merkel ein, sondern lediglich die Teile, die dann in den jeweiligen Ländern umständlich zusammengesetzt werden müssten. Wenn Erdogan jetzt noch einwenden würde, dass sich Deutschland am Syrien-Krieg beteilige, weil Bundeswehr-Flugzeuge im Einsatz wären, dann könne sie dies gleich widerlegen. Die technische Ausrüstung der Bundeswehr wäre nur Angabe, sie würde in Wirklichkeit gar nicht funktionieren. Wenn man in der Politik erfolgreich sein möchte, müsse man eben flunkern. Im Grunde möge sie die Flüchtlinge überhaupt nicht, doch bevor man ihr Ausländerfeindlichkeit vorwerfe, … Da wäre es doch sehr hilfreich, wenn die Türkei sozusagen als Türsteher ihre Grenzen schließen würde.

Erdogan überlegte nicht lange, bevor er Merkel das Wort „Lügnerin!“ an den Kopf warf. Das finge schon bei ihrem weder männlichen noch weiblichen Kleidungsstil an. Er werde jetzt härtere Geschütze auffahren und die Migrationswaffe zum Einsatz bringen. Täglich eine Millionen Flüchtlinge werde er nach Sachsen schicken. Dann würde Sächsisch bald das neue Hochdeutsch sein.
(Foto: dpa)