Eine Armlänge Abstand

– Tanja N. wollte nur nicht sexuell belästigt werden

Tanja N. hat nur den Rat der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker befolgt!

Köln (fhd)Die Geschehnisse der Silvesternacht 2015/2016 am Hauptbahnhof Köln sind den Meisten noch in Erinnerung. Nach den Geschehnissen fühlten sich auch Politiker verpflichtet, ihre Meinungen kundzutun. Unter anderem gab die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (lesen Sie hier…) den deutschen Frauen Empfehlungen zur Prävention und sprach dabei von „einer Armlänge Abstand“ gegenüber Fremden. Diese Ansicht polarisierte. Die Mehrheit der Bevölkerung empörte sich über diese Art der Bevormundung und schimpfte, dass hart erkämpfte Frauenrechte mit Füßen getreten würden.

Frauen fühlten sich verunsichert

Nicht wenige Frauen fühlten sich verunsichert. Tanja N. wollte die Ratschläge befolgen. Seit Silvester hob sie schön brav den Arm bis auf Augenhöhe vor den Oberkörper und streckte obendrein die Hand. Und siehe da, die Taktik funktionierte. Niemand belästigte Tanja N., wenn sie in dieser Pose durch die Kölner Innenstadt lief. Selbst Männer aus Nordafrika machten einen Bogen um sie und wechselten die Straßenseite. Der ein oder andere grüßte sie sehr freundlich indem er es ihr nachmachte. Im Bus erhielt Tanja stets einen Sitzplatz, Menschen in Springerstiefeln lächelten sie an und grüßten, indem sie Tanja imitierten.

Tanja N. wurde von der Polizei festgenommen

Erstaunlicherweise wurde Tanja von der Polizei festgenommen. Sie hat doch nichts falsch gemacht und konnte die Welt nicht verstehen. Sie hat doch nur signalisiert das sie nicht Sexuell belästigt werden möchte. Und warum dürfte es die Bundeskanzlerin und andere (siehe Bilder unten) und sie nicht? Der Staatsanwalt erhob Anklage, der Richter verhängte eine Bewährungsstrafe sowie Sozialstunden in einem Flüchtlingsheim. Fortan gilt Tanja als vorbestraft. Ihr Vertrauen ist erschüttert. Nie wieder wird sie auf Politiker hören.

Armlänge Abstand.