Die Bild-Zeitung erhält den Friedensnobelpreis

© Fehldruck

Nobelpreis

Stockholm (fhd) – Alfred Nobel stiftete einen der begehrtesten Preise der Welt. Er wird seit über einem Jahrhundert, respektive seit 1901, jährlich vergeben. Es handelt sich um den Friedensnobelpreis, den eine fünfköpfige norwegische Jury demjenigen überreicht, der sich im vergangenen Jahr in außerordentlicher Form für die Förderung des Miteinanders der Völker und gegen die Aufrüstung engagiert hat. Dotiert ist der Friedensnobelpreis mit etwa 858.000 Euro. Das ist diejenige Summe, die das Vermögen Nobels zu seinem Todeszeitpunkt ausmachte.

Diverse Personen dürfen Vorschläge für die Vergabe des Preises einreichen. 2015 stand die deutsche Bundeskanzlerin besonders in der Diskussion. Immerhin war sie es, die mit ihrem derzeit wohl berühmtesten Satz „Wir schaffen das.“ Flüchtlingen aus aller Welt Tür und Tor nach Deutschland öffnete. Eine ganz neue Form der Offenheit entstand. Kritiker allerdings warfen Merkel vor, dass ohne deutsche Waffenlieferungen Kriege gar nicht möglich wären und somit für die meisten Menschen gar kein Grund zur Flucht bestanden hätte. Merkels Einstellung polarisierte, danach hat sich auch Monate später nichts geändert. Die Jury entschied: Den Friedensnobelpreis bekommt Angela Merkel in diesem Jahr nicht.

Jemand anderes hat sich verdient gemacht in der Aufklärung der Menschheit und im Einsatz für den Zusammenhalt der Menschen untereinander. Und das bereits seit den 1950-ger Jahren. Gemeint ist die BILD-Zeitung. Ist es nicht so, dass Deutschland seit dem Bestehen dieses Boulevardblatts keine Kriege mehr führt? Heißt sie nicht tagtäglich Menschen aus fernen Ländern willkommen? Klärt sie nicht auf, was die wirklichen Ursachen für Kriege sind?

Bild

BILD-Zeitung

Jeder hierzulande kennt die BILD-Zeitung … und jeder mag sie. Letzteres kann unsere Kanzlerin nicht von sich behaupten. BILD bildet, hieß es schon vor Jahren. Man kann sogar behaupten, dass BILD toleriert. Nämlich andersartiges Denken als das, was unsere Bundeskanzlerin wünscht. Während diese sich nämlich derzeit vorwiegend mit ihr wohlgesonnenen Menschen ablichten lässt, wendet sich BILD an alle Gruppen. BILD spricht die Sprache ihrer Leser, sie informiert und lässt Meinungen zu. „BILD dir deine Meinung“, lautet der Werbeslogan dieser Tageszeitung. Diesen Verdienst hat auch das Komitee zur Vergabe des Friedensnobelpreises erkannt. In diesem Jahr geht er an die BILD-Zeitung. Zu Recht. Was könnte mehr verbinden, als eine Zeitung, die jeder liest?